Über Maja

Ein Blog lebt durch den, der ihn schreibt.

Zwischen Schule und Wald

An meinem ersten Schultag kam ich nach Hause und rief: „Schule ist das Beste, was mir je in meinem Leben passiert ist!“ Das schien für die Grundschule zu stimmen, doch mit zunehmender Klassenstufe stellte sich auch für mich heraus (besser spät als nie!), dass Schule eben kein Zuckerschlecken ist – vor allem, wenn man ein vorbildlicher Schüler sein will. Mehr Hausaufgaben, mehr Projekte, mehr Stress. Noch heute fällt es mir manchmal schwer, in den Klausurphasen ein Leben nach der Schule zu sehen.

Dann bin ich froh, wenn ich endlich nach Hause kommen und einfach die Ruhe des Waldes – wir wohnen in der Dübener Heide – genießen kann. Hier habe ich schon früh gelernt, mich selbst zu beschäftigen. Radtouren im Sommer und Geschichten schreiben im Winter gehören nun schon seit Jahren zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Es war nicht immer einfach, eine Ordnung in meinen 10-Stunden-Lerntag zu bringen. Doch mit der Zeit habe ich mir ein paar Lernhacks und Tricks angeeignet, die es mir ermöglichten, neben der Schule auch den verschiedensten Hobbys nachzugehen. So gehe ich tanzen, nehme Gesangsunterricht, zeichne, klettere und liebe im Prinzip alles, was mit Action zu tun hat.

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Leidenschaften

Ich habe schon immer gerne gelesen – und mindestens genauso viel geschrieben. Egal ob Gedichte, Kurzgeschichten oder irgendetwas dazwischen. Das Eintauchen in andere Welten diente nicht zuletzt auch dem Entkommen aus den oft stressigen Schultagen. Zwar musste dieses Hobby in letzter Zeit viel einstecken, doch durch die Coronakrise – die mir wertvolle zehn Wochen Zeit zuhause vergönnte – konnte meine Liebe zum Journalismus erneut aufleben (die ganze Geschichte erfahrt ihr hier). Bereit, mich der Öffentlichkeit zu stellen und mit euch ins Gespräch zu kommen, stehe ich nun hier und schreibe meinen eigenen Blog.

So komme ich auch meinem Traum einer Wissenschaftsjournalistin näher. Kaum zu glauben, aber wahr: Physik ist tatsächlich meine zweite große Leidenschaft. Ich hoffe noch immer, irgendwann das Klischee des chaotischen Physikprofessors zu überwinden. Zwar behauptet mein Mathelehrer, meine Aufzeichnungen sähen wirklich wie die eines Uni-Professors aus, doch wir wissen ja alle: Nur ein Genie beherrscht das Chaos.

Jetzt, wo mein Physik-Studium unmittelbar bevorsteht, kann ich kaum glauben, dass 12 Schuljahre auf einmal vorbei sein sollen. Es ist komisch, bald ein komplett anderes Leben zu führen. Ein Leben, das mich von schwarzen Löchern bis hin zu den kleinsten Elementarteilchen, von der Musik bis hin zur Fotografie (der ich mich in Zukunft mehr widmen möchte) führen wird.

Natürlich werde ich auch den Blog weiterführen und ausbauen. Hier kann ich meinem Hobby des Schreibens nachkommen und gleichzeitig dein Schulleben etwas leichter machen – so zumindest sieht meine Hoffnung aus. Denn wer weiß, wie sich der Blog in Zukunft entwickeln wird. Also, bist du bereit, diese Reise mit mir anzutreten?

Fangen wir im Jetzt an. Hier geht es direkt zu meinem Blog.