Deine Lernroutine 2021 – Nachhaltig besser lernen!

Lesedauer: 4 Minuten

Lernroutine: Kalender
Schon alle Klausuren in deinen Kalender eingetragen?

LERNHACKS Der Weg zum Traum-Abi ist anstrengend und lernintensiv – etwas Anderes hat niemand behauptet. Immer erst zwei Tage vor der Prüfung zu lernen, hat noch keinen sonderlich weitergebracht. Stattdessen solltest du deine eigene Lernroutine entwickeln und sie kontinuierlich durchziehen. So lernst du möglichst effektiv, zeit- und stresssparend.

Einen Schritt von einer Auf-den-letzten-Drücker-Lernstrategie (die man eigentlich gar nicht als solche bezeichnen kann) zur nachhaltigen Lernroutine zu schaffen, erfordert eine Menge an Disziplin. „Kontinuierlichkeit“ heißt das Zauberwort. Klingt anstrengend, doch du wirst diesen Schritt nicht bereuen, da er sich nicht nur auf deine Schulzeit, sondern auch auf dein weiteres Leben extrem positiv auswirkt. Das glaubst du nicht? Probiere es aus und schau, was passiert.          

Kontinuierlichkeit

Lifelong Learning | A word cloud featuring "Lifelong Learnin… | Flickr

Eine kontinuierliche Lernroutine hat nichts mit dem stundenlangen Lernen zu tun, das du dir vielleicht darunter vorstellst. Es ist vielmehr ein langfristiger Lernplan, der auf kleinen Schritten zu einem großen Ziel führt. Das heißt so viel wie: Jeden Tag ein paar Minuten für ein bestimmtes Fach lernen, dann das Buch weglegen und das Leben genießen. Wer diese paar Lernminuten gewissenhaft durchzieht, wird auf lange Sicht einen uneinholbaren Lernvorsprung erreichen. Das glaubst du nicht? Ein Beispiel: Nehmen wir an, du lernst 10 Extraminuten am Tag und das 6 Tage die Woche, dann sind das in einer Woche 60 Minuten, in einem Monat 250 Minuten und in einem halben Jahr 1500 Minuten. In dieser Zeit kannst du gar nicht anders, als besser in der Schule zu werden.

Umsetzung in der Realität

Zugegeben, dieser Plan ist ambitioniert. Machbar ist er aber allemal. Schließlich sind 10 Minuten am Tag nicht die Welt. Umso individueller dein Plan dabei ist, umso besser. Nur du weißt letztendlich, wie und wie lange du am besten lernst. So kannst du eine Woche lang nur Mathe lernen, du kannst dich aber auch mit den Fächern abwechseln. Du kannst statt der 6 Tage nur 4 Tage die Woche lernen, dafür aber 20 Minuten. Viele Schüler nutzen gern das Wochenende, um mehr zu lernen, weil sie unter der Woche auch mal eine Auszeit brauchen. Andere machen es genau andersherum. Das musst du mit dir selbst ausmachen.  

An manchen Tagen geht einfach nichts mehr in den Kopf. Höre auf deinen Körper und setze einmal mit Lernen aus. Sammle dich und gehe umso motivierter in den nächsten Tag. Dies darf jedoch nicht in Regelmäßigkeit bzw. Nachlässigkeit enden, sonst hat dein Lernplan sein Ziel verfehlt und die nachhaltige Wirkung geht verloren.

Aber: Du solltest dir nichts aufzwingen, was du später nur halbherzig verfolgst. Wenn du eine Lernroutine nur aufstellst, um dein schlechtes Gewissen zu beruhigen, aber kein festes Ziel im Hinterkopf hast, bringt dir das rein gar nichts. Du musst hinter deinem Plan stehen.

Etwas Motivation für deine Lernroutine …

Wer jetzt noch etwas Motivation braucht, um anzufangen (und wir wissen ja: aller Anfang ist das Schwerste), dem habe ich hier ein paar Vorteile der kontinuierlichen Lernroutine aufgezählt:

Lernroutine
  1. Kein Stress vor Klausuren. Da du das Meiste schon in den Wochen davor gelernt hast, musst du dein Wissen nur noch einmal auffrischen.
  2. Sicheres Gefühl in Arbeiten. Wer das Wissen besser beherrscht, kann ruhiger in Prüfungssituationen gehen. Das wirkt sich positiv auf deine Leistungen aus.
  3. Bessere mündliche Mitarbeit. Da du den Stoff leichter verstehst oder sogar schon vorgearbeitet hast, kannst du dich leichter im Unterricht beteiligen, was sich wiederum in noch besseren Noten wiederschlägt.
  4. Mehr Freizeit. Klingt widersprüchlich, doch da du nur eine begrenzte, geplante Lernzeit hast, bleibt auch noch Zeit für Hobbys, was dich ablenken und erfolgreicher in der Schule machen kann.
  5. Selbstverständliche Routine. Wer den Lernplan diszipliniert durchzieht, wird das tägliche Lernen irgendwann gar nicht mehr bewusst und somit auch nicht mehr als nervig wahrnehmen.              

Worauf wartest du? Starte jetzt: #neuesschuljahr
Einen persönlichen Bericht über eine eigene Lernroutinen findest du auf jugendkompass-dinsjaken.de.

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