1A-Gruppenarbeit – So klappt die Zusammenarbeit!

Lesedauer: 3 Minuten

ARBEITSMETHODEN Gruppenarbeit begegnet dir nicht nur in der Schule, sondern fast noch häufiger im späteren Berufsleben. Ob bei bestimmten Projekten oder ganz allgemein im Arbeitsalltag, das Prinzip ist immer das Gleiche: Mehrere Leute arbeiten zusammen auf ein gemeinsames Ziel hin. Doch dass dies auch funktioniert, ist nicht ganz einfach und bedarf einiger Regeln.

Gruppenarbeit habe ich nie gemocht. Sie bedeutet für mich Stress, Ärger und vor allem viel Arbeit. Denn oft brachten die anderen Gruppenmitglieder nicht die gleiche Arbeitseinstellung mit wie ich, was sich dann meistens in einer ungleichen Aufgabenverteilung zeigte.

Doch irgendwie habe ich es immer geschafft, die Aufgabe ausreichend gut fertigzustellen. Im Folgenden findest du die 5 besten Tipps, wie  du deine nächste Gruppenarbeit mit Spaß und vor allem mit Erfolg meisterst.

1 Einen Plan machen

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Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/
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„Einfach drauflosarbeiten“ war noch nie ein Erfolg versprechender Plan. Damit ihr möglichst effizient und zielführend arbeiten könnt, müsst ihr euch ein Ziel setzen. Das ist dann quasi das Ergebnis, das am Ende der Gruppenarbeit herauskommen soll inklusive dem Zeitpunkt, an dem es fertig sein muss (das kann zwar der Abgabetermin sein, aber so ein kleiner Zeitpuffer hat noch nie geschadet). Um dieses Ziel zu erreichen, muss ein Arbeitsplan her. Den legt ihr (so weit es eben geht) am Anfang der Gruppenphase fest.

2 Einen Gruppenchef bestimmen

In manchen Projekten muss automatisch ein Gruppenchef festgelegt werden. Aber auch ohne die konkrete Aufforderung lohnt es sich oft, solch eine Person festzulegen. Es muss jemand sein, der sowohl das Ziel als auch die Gruppenmitglieder fest im Blick hat und bereit ist, sie auch einmal anzutreiben, sollte sich eine allgemeine Unmotiviertheit über die Gruppenmitglieder gelegt haben. Ein guter Gruppenchef stellt hierbei keinen Alleinbestimmer, sondern eher einen Aufpasser dar, der auch mit den anderen zusammen entscheidet.

3 Die Aufgabenteilung

Für die richtige Aufgabenteilung solltet ihr die Stärken aller Gruppenmitglieder kennen. Einer ist nicht so gut in Geschichte, kann aber gut mit Computern? Nutzt das! Wer sagt denn, dass jeder seinen Sprechteile selbst ausarbeiten muss, wenn jemand in der künstlerischen Gestaltung besser als jeder andere ist? So oder so sollte jeder aber ungefähr den gleichen Arbeitsaufwand haben. Vergesst bei eurem Plan auch nicht, Zwischenziele zu setzen bzw. plant mit ein, sich auch zwischendurch mal zu treffen und abzusprechen, was ihr bereits geschafft habt oder wo es Probleme. Je früher ihr auf aktuelle Entwicklungen in der Arbeitsphase aufmerksam werdet, umso schneller könnt ihr eure Aufgaben daran anpassen.

4 Kommunikation

Ohne Kommunikation geht gar nichts, sonst hätte die Gruppenarbeit ihren Namen nicht verdient. Hierbei ist Interaktion das Zauberwort. Damit meine ich nicht: „Du machst das und ich mache das und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“ Wie oben schon angedeutet müsst ihr Vorschläge, Fragen usw. immer sofort mit der Gruppe teilen, etwa über eine WhatsApp-Gruppe. Natürlich kann man sich seine Partner nicht immer aussuchen und hat vielleicht nicht den besten Draht zueinander. Aber man muss sich ja auch nicht anfreunden, um effektiv und gut zusammenzuarbeiten. Kompromisse kann man immer finden und sonstige Streitereien sind später auszutragen.

5 Macht etwas Einzigartiges!

Gruppenarbeit: Seid einzigartig!
Wozu einen normalen Baum züchten, wenn man etwas Außergewöhnliches schaffen kann?

Stichpunkte und ein Plakat herstellen kann jeder. Wenn ihr mit eurem Projekt herausstechen wollt, müsst ihr euch etwas einfallen lassen. Hier kommen dann wieder die Stärken einzelner Gruppenmitglieder ins Spiel. Gestaltet eine Homepage statt einen einfachen Flyer, bringt eigenes interessantes Wissen mit ein, usw. (Achtung: Aufgabenstellung beachten!). Genau das ist es, was nämlich letztendlich eine Gruppenarbeit ausmacht: dass man nicht immer nur dem gewohnten Pfad folgt, sondern durch die Gruppenkonstellation auf neue Wege kommt und etwas Besonderes entsteht.

Noch ein Tipp: Müsst ihr einen Vortrag halten, helfen euch vielleicht meine Artikel Der perfekte Vortrag Teil 1 und Teil 2. Ansonsten könnt ihr hier noch mehr zum Thema Gruppenarbeit nachlesen.

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