Lesedauer: 18 Minuten

LEBENSSTORYS Mein erstes Mastersemester hält eine Menge Überraschungen für mich bereit. Es passiert so viel um mich herum, dass ich Schwierigkeiten habe, mich überhaupt noch aufs Studium zu konzentrieren. Kann man die Hauptperson einer Seifenoper sein und gleichzeitig die relativistische Quantenmechanik begreifen?
„Ich weiß, dass die nächste Zeit anstrengend werden kann.“ So oder so ähnlich endete mein letzter Artikel. Hätte ich das mal nicht geschrieben, denn jetzt, Mitte März des nächsten Jahres, habe ich genug von all dem Stress. Statt meine letzte Prüfung abzulegen, liege ich im Krankenhaus und starre an die Decke. Genug Zeit, um über das letzte halbe Jahr nachzudenken.
Schlaflose Nächte und andere Widrigkeiten
Nachdem uns am 30. August 2025 die Schlüssel zu unserer ersten eigenen Wohnung überreicht wurden, verflogen meine ersten zwei Septemberwochen nur so inmitten der Malerarbeiten und Einrichtung. Und dann, als wir endlich so weit waren, richtig einzuziehen, wurde mein Freund krank und lag zwei Wochen flach. Also Wohnungsstillstand. Erst Anfang Oktober bezogen wir schließlich unser Domizil.

Gerade noch rechtzeitig vor der großen Tanzshow, die meine Dance Company ausrichtete. Für die Proben pendelte ich eine Woche lang jeden Tag nach Potsdam und bekam bereits einen Vorgeschmack auf die Freuden des Pendelns mit der Deutschen Bahn. Entweder fiel spontan eine Bahn aus oder sie verspätete sich so, dass man den Folgezug verpasste oder jemand turnte mal wieder auf den Gleisen herum, sodass der Zugverkehr komplett stillstand. Ich überlegte, eher mit dem Auto nach Potsdam zu pendeln, verwarf den Gedanken jedoch schnell wieder. Viel zu teuer.
Die Premiere des Tanztheaters lief gut. In der Nacht jedoch bekam ich Halsschmerzen und musste mir eingestehen, dass ich so nicht weitertanzen konnte. Ich lag also im Bett und verpasste nicht nur die restlichen Vorstellungen der Tanzshow, sondern auch meine erste Uniwoche. Da hatte ich so große Erwartungen an meinen Start in den Master gemacht und verpasste sämtliche Einführungsveranstaltungen.
Umso motivierter startete ich die Woche darauf nach Potsdam. Ich hatte meine Kurse so gewählt, dass ich „nur“ dreimal die Woche nach Potsdam pendeln musste. Dazu belegte ich neben den Pflichtmodulen Quantenmechanik II und Festkörperphysik II und dem Fortgeschrittenenpraktikum die Multimessenger-Astrophysik sowie die Physik der Solarzellen. Beide Wahlpflichtfächer fand ich spannend; am neugierigsten war ich jedoch auf meine neue Laborpartnerin.
Sie war mir per E-Mail zugeteilt worden, weil ich an der Einführungsveranstaltung nicht teilgenommen hatte. Schnell fand ich heraus, dass sie nächstes Jahr in Paris studieren wollte, worüber wir schnell ins (schriftliche) Gespräch kamen. Wir trafen uns das erste Mal nach einer gemeinsamen Vorlesung. Sie stand plötzlich vor mir, fragte: „Du bist Maja, oder?“ und als ich nickte, drückte sie mir einen Zettel mit ihrer Handynummer in die Hand. Sie müsse los, aber wir könnten gern wann anders mal länger quatschen. Weg war meine Laborpartnerin. Und ich, die ich gesichtsblind bin, hatte mir nicht gemerkt, wie sie aussah. Nur, dass sie größer als ich war und dunkle Haare hatte. Tolle Erinnerung, Maja…
In dieser zweiten Vorlesungswoche merkte ich schnell, dass selbst drei Mal die Woche zu pendeln sehr anstrengend war. Nur gut, dass es vom Bahnhof Bernau zu meiner Wohnung nur 5 Minuten mit dem Fahrrad waren. Es war noch komisch, in der Stadt zu bleiben, wo man sich doch so daran gewöhnt hatte, draußen auf dem Dorf zu leben. Nach der anstrengenden Einzugsphase war ich positiv gestimmt, dass es jetzt nur besser werden und man sich mit der Zeit an die Wohnung gewöhnen würde.
Da hatte ich die Rechnung aber nicht mit dem Nachbar unter uns gemacht. Um zwei Uhr nachts meinte er, laut Musik hören zu müssen. Weil er auf unser Klopfen nicht reagierte, musste die Polizei kommen, bevor endlich Ruhe herrschte. Leider blieb es nicht bei einem Vorfall. Vielmehr machte unser Nachbar jede Nacht zum Tag und verstand nicht, dass in einer hellhörigen Altbauwohnung auch lautes Erzählen durchaus störend war.
Nach einigen schlaflosen Nächten und zahlreichen Kontaktversuchen unseres Vermieters (der den Nachbar leider nie antraf …), wurde uns klar, dass sich an unserer kritischen Wohnungssituation so schnell nichts ändern würde. Die große Seifenblase der Hoffnung auf eine eigene, gemütliche Wohnung, auf einen Rückzugsort nach dem stressigen Pendelalltag bekam Risse.
Noch weigerte ich mich innerlich, den Gedanken an die Aufgabe der Wohnung zuzulassen. Doch als sich die Situation Anfang Dezember immer noch nicht verändert hatte und wir zum zweiten Mal für ein bisschen Schlaf außerhalb unserer Wohnung übernachteten, wurde auch mir klar: Die Seifenblase war geplatzt. Wir konnten in der Wohnung nicht bleiben.
In English please
Ich kann mich nur vage zurückerinnern, was in diesen ersten Monaten in der Uni los war, da die schwierige Wohnsituation alles andere überschattete. Zunächst hatte ich Einiges nachzuholen. So musste ich zum Beispiel feststellen, dass mein Quantenmechanik-Wissen aus dem dritten Semester kaum noch da war und ich schaute tagelang YouTube-Videos und wälzte alte Bücher, um das Defizit auszugleichen und möglichst gut in die Quantenmechanik II zu starten. Das Gleiche tat ich für die Festkörperphysik II.

Auch wenn sich die Kurse vom Aufbau her kaum von denen im Bachelor unterschieden – es gab Vorlesungen, wöchentliche Übungsblätter und Übungen – verfolgte doch jeder Dozent stark seinen eigenen Plan. Und dieser Plan war nicht immer gut. Bereits nach einer Festkörper-II-Vorlesung beschloss ich, diese nicht mehr zu besuchen. Der Professor sprach so wirr, dass ich kaum etwas von dem Inhalt mitnahm. Und da ich entdeckt hatte, dass er im Prinzp nur einem bestimmten Lehrbuch folgte, stellte es sich als wesentlich effizienter heraus, sich einfach selbstständig die Wochenthemen anzueignen.
Die theoretische Physik-Vorlesung war besser strukturiert und wurde von einem umfangreichen Skript aller wichtigen Inhalte begleitet. So hatte ich auch, wenn ich die Vorlesung verpasste, immer gute, vollständige Notizen. Das heißt nicht, dass ich wirklich verstand, was mir da erzählt wurde. Leider gibt es in diesem Gebiet kaum Bücher, welche das Thema übersichtlich aufarbeiten. Ohne YouTube-Videos und ChatGPT wäre ich wohl schon nach den ersten paar Wochen komplett ausgestiegen.
Der Einstieg in die Solarzellen-Physik fiel mir wesentlich leichter. Endlich hatte ich das Gefühl, mein Wissen für etwas Anwendungsbezogenes einzusetzen. Die Umwandlung von Licht in elektrische Energie ist für unsere Zukunft von großer Bedeutung, bedarf aber andererseits auch noch viel Forschung, um möglichst effiziente und nachhaltige Solarzellen zu entwickeln.
Die Vorlesung selbst fand auf Englisch statt und durch die vielen mir unbekannten Begriffe kam es nicht selten vor, dass ich nur anhand der Folienüberschrift erkannte, was gerade die Kernaussage war. Doch sie ließ sich mit etwas Zeitaufwand gut aufarbeiten. Und je mehr ich ins Thema eintauchte, umso mehr Wissens-Puzzlestückchen verbanden sich zu dem größeren Zusammenhang. Ein herrliches Gefühl. Dass der Dozent dabei mit so viel Begeisterung von seinem Forschungsbereich sprach, übertrug sich auch auf mich. Vielleicht war ja das der Weg, den ich nach meinem Master einschlagen würde.
Außerdem konnte ich mein anfängliches Interesse für die Astrophysik weiterverfolgen. Die Multimessenger-Astrophysik untersucht astrophysikalische Phänomene mithilfe vier verschiedener Informationschannel: Licht und andere elektromagnetische Strahlung, Neutrinos, Kosmische Strahlen und Gravitationswellen. Leider fehlte mir für dieses tiefergehende Verständnis das Grundwissen, denn, wie ich bald feststellte, war ich hier die einzige Studentin aus dem allgemeinen Physikmaster.
Während die anderen Astrophysik-Studenten eifrig Fragen zu der teilweise sehr sporadischen Ausführung gewisser Vorlesungsthemen stellten, war ich noch damit beschäftigt, überhaupt die Fragen selbst zu verstehen. Doch, so sagte ich mir immer, es konnte nur besser werden, wenn ich dran blieb.
Neben den Kursen musste ich für ein Experimentalphysik-Seminar zwei Vorträge ausarbeiten, die uns zeigen sollten, wie man in Präsentationen auftrat und Informationen aufarbeitete. Den ersten, kleineren Vortrag gestaltete ich zum Thema „Oberflächenplasmonen“, denn seitdem ich in meiner Bachelorarbeit über lokalisierte Plasmonen in winzigen Nanostrukturen geschrieben hatte, fand ich diese Elektronenschwingungen wahnsinnig faszinierend. So als wäre es nun meine Aufgabe, Plasmonen ganzheitlich besser zu verstehen.
Das Ausarbeiten machte Spaß; lediglich die speziellen Ansprüche der Seminarleiterin gaben mir das Gefühl, eher ihren als meinen eigenen Vortrag zu gestalten. Viele meiner Kommilitonen präsentierten auf Englisch. Doch auch wenn mein Uni-Englisch immer besser wurde (allein weil fast alle Kurse nun auf Englisch stattfanden), wollte ich diesen Weg des Mehraufwands nicht gehen. Ich bewunderte aber die anderen Studierenden, denen die englische Sprache so leicht über die Lippen ging.
Eine Reallife-Seifenoper
Weniger leicht fiel mir, auch in der Weihnachtszeit in allen Kursen mitzukommen. Weihnachten war in den letzten Jahren immer stressig, denn neben der Uni noch alle Weihnachtsvorbereitungen zu treffen, war oft ein Kraftakt. Dieses Jahr kam dazu, dass wir uns entschieden hatten, unsere Wohnung wieder aufzugeben. Am 3. Dezember – nach nur 3 Monaten – reichten wir die Kündigung zu Ende Februar ein.
Dies war keine leichte Entscheidung gewesen; viele Möglichkeiten hatten wir schließlich auch nicht. So schnell eine andere, bezahlbare Wohnung zu finden, war – wie wir schon vor einem halben Jahr bemerkt hatten – so gut wie unmöglich. Zudem hatten wir Angst, wieder Probleme mit Nachbarn zu haben. Endlos konnte diese Umzieherei nicht weitergehen.

Zu unserem großen Glück hatten meine Schwiegereltern in spe unsere schlaflosen Nächte mitbekommen und boten uns an, dauerhaft bei ihnen einzuziehen. Wochenlang überlegten wir hin und her: Konnte man das Zusammenleben wirklich realisieren und angenehm gestalten? Wollten wir die Freiheit einer eigenen Wohnung aufgeben?
Wir legten eine Exceltabelle an, in der wir unsere Wohnungsmöglichkeiten in verschiedenen Kategorien wie Platz, Lärm, Geld usw. verglichen. Immer deutlicher zeichnete sich ab, dass uns nichts in der Wohnung hielt. Im Elternhaus meines Freundes würden wir einen eigenen Aufenthaltsraum erhalten, ein eigenes Bad und ein Schlafzimmer. Auch unsere Küche wollten wir mitnehmen und in den Keller einbauen. Im Prinzip hatten wir so eine eigenständige Zweizimmerwohnung innerhalb des Hauses.
Diese Entscheidung nahm uns damit vielleicht den Gedanken, eine eigene Wohnung zu haben. Doch sie eröffnete andererseits eine ganze Reihe an Freiheiten, die mit einer Wohnung nicht möglich gewesen wären: Die finanzielle Belastung war weg. Wir dürfen den Garten mitnutzen und leben inmitten drei kleiner Wälder. Wir haben Gesellschaft, wenn uns an einsamen Abenden die Decke auf den Kopf fällt. Und am wichtigsten können wir endlich ruhig schlafen.
Die Anstrengung war aber noch nicht vorbei, denn wir mussten innerhalb der nächsten drei Monate neben dem Alltagsstress einen weiteren Umzug bewältigen. Wir lebten halb in der Wohnung, halb bei meinen Schwiegereltern. Ich pendelte jetzt also zwischen 3 Standorten. Nebenbei wurden jede freie Minute und die Wochenenden zum Räumen genutzt. So schafften wir es, das „Lebensnotwendige“ wie Schlaf- und Arbeitsplätze vor Heiligabend in unser neues Zuhause zu bringen. Die Feiertage wollten wir ein bisschen herunterkommen, um mit möglichst viel Kraft ins neue Jahr zu starten.
Dann wurde mein Freund erneut krank, was uns das Weihnachtsfest ziemlich vermieste. Die freien Tage strichen so dahin, ohne dass man sie wirklich nutzen konnte. Stattdessen blieb viel Zeit zum Nachdenken. Die letzte Zeit war alles andere als schön gewesen. Zwar waren wir glücklich mit unserer Entscheidung, erneut umzuziehen, doch die vier Monate voller Dauerstress hatten ihre Spuren hinterlassen. An die Uni – die in den letzten Jahren so ziemlich mein Lebensmittelpunkt gewesen war – dachte ich in diesen Tagen kaum.
Als wir Silvester mit Freunden zusammensaßen und von den letzten Monaten erzählten, kam ich mir vor wie die Hauptperson einer Seifenoper. Jeder Tag sah anders aus und an jeder Ecke wartete eine neue Herausforderung. Wie gut, dass wir so liebe Menschen um uns herum hatten, die uns unterstützten und motivierten, dranzubleiben.
Großprojekte
Diese Motiviation und den Gedanken, dass es ab März ruhiger werden würde, nahm ich mit ins neue Jahr. Vom Dezember waren ein paar Uniaufgaben liegen geblieben, die ich vor dem Unistart noch erledigen wollte. Es standen zwei längere Vorträge an, einer in der Solarzellenphysik und der zweite im Experimentalphysik-Seminar.
Der Solarzellen-Vortrag war spannend zu erarbeiten, denn er umfasste eine neuartige Technologie, die wir in der Vorlesung noch nicht bearbeitet hatten. Leider kam ich hier wirklich nicht umhin, ihn auf Englisch zu halten. Ich schrieb mir also in langen Stichpunkten – meine frühere Deutschlehrerin hätte diese sicherlich schon als Sätze bezeichnet ^^ – meinen Text auf die Stichpunktkarten. Auch Lautschrift für die schwierigeren englischen Begriffe durfte nicht fehlen.
Es war eine Sache, eine Vorlesung auf Englisch zu hören. Die Begriffe selbst auszusprechen, war etwas vollkommen anderes. Ich übte viele Male das Vorsprechen. Als ich den Vortrag dann hielt, verhaspelte ich mich mehrmals, doch da es anderen Studierenden ähnlich erging, kam mir das nicht mehr so schlimm vor. Schlussendlich meisterte ich diesen und auch den zweiten Vortrag sehr gut.

Für Letzteren war mir ein Betreuer bereitgestellt worden, denn wir sollten über ein aktuelles Forschungsthema aus der Uni berichten. Da ich mich für „Plasmonengesteuerte Chemie“ entschieden habe, landete ich in derselben Forschungsgruppe wie zuvor bei meiner Bachelorarbeit. Ich konnte also mal wieder mit meinem alten Betreuer quatschen und fühlte mich so gut aufgehoben, als würde ich innerhalb der Gruppe noch immer ein- und ausgehen.
Ich wurde gefragt, ob ich auch meine Masterarbeit in der Arbeitsgruppe schreiben würde. Ich sei gern gesehen. Darüber hatte ich auch schon nachgedacht, doch da ich mich eher in der Klimaphysik sehe, verneinte ich. Ich wollte etwas Neues ausprobieren, denn obwohl die Plasmonen es mir angetan hatten, würde ich in der Festkörperphysik nicht bleiben.
Umso spannender, dass ich bei einem unserer Fortgeschrittenenpraktika Oberflächenplasmonen in Aktion beobachten konnte. Wenn nicht die Versuchsauswertung 20 Seiten lang wäre… Ich hatte mich mit meiner Laborpartnerin (ja, ich hatte mir ihr Gesicht dann nach dem dritten Treffen gemerkt) geeinigt, die Versuchsberichte aufzuteilen. Das heißt von den sechs Praktika würde sie drei Berichte schreiben und ich die anderen drei. Dies war zwar nicht die intensivste Partnerarbeit. Doch da es uns, weil wir beide immer beschäftigt waren, schwerfiel uns zu koordinieren, war dies eine willkommene Arbeitserleichterung.
Als die drei Großprojekte abgearbeitet waren, konnte ich mich wieder auf die üblichen Uniaufgaben konzentrieren, stellte aber mit Entsetzen fest, dass die erste Prüfung nur noch vier Wochen entfernt war. Ein Berg an Klausurvorbereitung türmte sich vor meinem inneren Auge auf und ich dachte zurück an das erste Semester. Damals riet man uns aus voller Überzeugung, mindestens acht Wochen vor dem Prüfungszeitraum mit der Vorbereitung zu beginnen. Das wäre jetzt gar nicht möglich gewesen.
Ich hatte den Uniaufwand bereits deutlich herunterregeln müssen. Ich löste nicht mehr alle Übungsaufgaben selbstständig, wenn ich wusste, uns wurde eine Musterlösung bereitgestellt. Ich ging nicht mehr zu allen Vorlesungen, sondern fuhr nur noch am Dienstag nach Potsdam, wenn drei Kurse nacheinander anstanden.
Als im Januar dann extrem viel Schnee fiel und der Winterdienst komplett versagte, blieb ich manchmal auch die ganze Woche zuhause. Einmal wartete ich zwei Stunden lang bei minus 6°C an verschiedenen Bahnhöfen, da es zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen kam. Ein zweites Mal tat ich mir das nicht an.
So hatte ich etwas mehr Zeit für die letzten Mühen des Umzugs. Mithilfe meiner Eltern bauten wir die Küche und die letzten großen Möbel aus und transportierten sie in ihr neues Zuhause. Allzu viel war es zum Glück nicht mehr, da wir bereits gute Vorarbeit geleistet hatten.
Ende Januar strichen wir die drei Wände, für deren Farbauswahl wir Stunden gebraucht hatten, mithilfe von Freunden wieder weiß. Am 9. Februar übergaben wir unsere erste Wohnung zurück an den Vermieter. Da wir schon lange mit der Wohnung abgeschlossen hatten, fiel uns dieser Abschied nicht schwer. Vielmehr war es eine Erleichterung, die Last der negativ behafteten Wohnung los zu sein und sich wieder auf andere Dinge konzentrieren zu können.
Dauerschnee und Dauerstress
Der ganze Stress außerhalb der Uni führte nicht dazu, dass ich mein Studium komplett vernachlässigte. Er zwang mich vielmehr dazu, der Uni nicht mehr so viel Bedeutung zuzumessen. Zwar verbrachte ich weniger Zeit mit Lernen, doch ich lernte dennoch intensiv. Für die Solarzellen- und Astrophysik-Kurse hatte ich während des Semesters begonnen, die Vorlesungen so weit aufzuarbeiten, dass ich den Inhalt gut verstand, und in einer Übersicht zusammenzufassen.
Die Festkörperphysik und Quantenmechanik waren etwas hinten runtergefallen. Zwar hatte ich immer gewissenhaft alles mitgeschrieben, der Inhalt war jedoch teilweise an mir vorbeigezogen. Hier begann ich Ende Januar, mich intensiv von vorne bis hinten mit den Vorlesungen zu beschäftigen. Es brauchte zwei Wochen, bis ich den Festkörperstoff (fast) komplett verstanden und in einer 45-seitigen Übersicht niedergeschrieben hatte.

Der Quantenmechanik-Stoff setzte mich noch mehr unter Druck, denn mittlerweile war die Vorlesungszeit fast vorbei und ich konnte die Tage zählen, die ich noch für die Prüfungsvorbereitung hatte. Jetzt, wo der Wohnungsstress weg war, konnte ich mich wieder mehr dem Lernen widmen. Und mein innerer Ehrgeiz zog mich in eine Richtung, die für eine neue – und dennoch altbekannte – Stressquelle sorgte.
Es kostete viel Überwindung, nach langen Lerntagen den Laptop zu schließen und abzuschalten. Leider gab das Wetter nicht viel her, denn nach einem Monat Dauerschnee wollte die Temperatur noch immer nicht über 0°C steigen. So blieb nur, mit einem guten Buch in der Hand Tee zu trinken und zu versuchen, nicht allzu sehr an den morgigen Tag zu denken.
Etwas entspannte sich die Situation, als eine der vier Prüfungen nach hinten verschoben wurde. Mein Lernzeitplan ging einigermaßen auf und so startete ich guten Gewissens in die Festkörper-Prüfung. Ich kämpfte mich mit dem Auto quer durch Berlin, um zum Lise-Meitner Campus in Berlin-Wannsee zu kommen, wo einer der Professoren arbeitete und die Prüfung stattfinden sollte.
Ich kannte beide Professoren nicht, da ich ja die Vorlesung nicht besucht hatte und war umso gespannter, was auf mich zukam. Am Eingangstor des Campus musste ich einen Besucherbogen ausfüllen. „Weil die Einrichtung früher mit Forschungsreaktoren gearbeitet hat, werden alle Mitarbeiter und Besucher streng kontrolliert“, erklärte mir der freundliche Mann, der mich vom Eingangstor zu dem Prüfungsraum führte.
Ich war viel zu früh da, also hatte ich genug Zeit sehr nervös zu werden. Die Prüfer waren beide freundlich und sagten, ich sei die Erste des Kurses, die die Prüfung ablegte. Viel Zeit zum Plaudern blieb nicht, stattdessen wurde mir direkt eine Frage zu einem von mir gewählten Spezialthema gestellt (wir hatten im Vorfeld zwei solcher Themenbereiche wählen können). Ich verhaspelte mich ein paar Mal und machte es mir schwieriger als nötig, da ich bei der einfachen Frage nach dem Hall-Effekt anfing, den Quanten-Hall-Effekt zu erklären.
Allzu schlecht konnte ich mich trotzdem nicht geschlagen haben, denn die Prüfer gaben mir eine 1,3. Ich glaube auch, ich hatte einen kleinen Bonus, weil der Professor wusste, dass ich mir alles selbst erarbeitet hatte. Ich war erleichtert. Die Arbeit hatte sich ausgezahlt und die Prüfung war schneller vorbeigegangen als gedacht. 1 von 4 geschafft.
Irgendwie bestanden
Für die nächste Prüfung, die Quantenmechanik, bekamen wir eine Aufgabe, die wir selbstständig zuhause lösen und dann in der Prüfung präsentieren sollten. Ich nahm mir einen Samstag dafür Zeit und bearbeitete gewissenhaft die Arbeitsaufträge mithilfe von ChatGPT. Das heißt nicht, dass ich nur abschrieb, was mir der Chatbot ausspuckte. Vielmehr versuchte ich zu verstehen, was er tat und gleichzeitig zu überprüfen, ob seine Aussagen stimmen konnten.
ChatGPT ist kein Werkzeug, dem man blind vertrauen sollte. Er kann lediglich Inhalte zusammenschreiben, nicht aber selbstständig rechnen oder gar selbstständig denken. Schritt für Schritt ging ich also Teilaufgaben a) und b) durch, wobei ich mir noch einmal erklären ließ, wie man Matrizen multipliziert. Das sollte ich zwar schon seit dem ersten Semester wissen, aber irgendwie hatte ich es immer wieder geschafft, dieses Wissen aus meinem Kopf zu verdrängen.
Wie auch immer, auf ein Problem stieß ich erst bei Teilaufgabe c). Dort musste ich die partielle Transposition einer Matrix berechnen und hatte absolut keinen Plan, was das war. Da wir weder Bücher zu diesem Thema hatten noch das Internet bei dieser Art höherer Mathematik eine große Hilfe ist und ChatGPT jedes Mal etwas anderes ausspuckte, saß ich mehrere Stunden über dem Problem und verwarf immer wieder aufs Neue meine Lösungen, weil keine davon richtig aussah.
Es war mittlerweile fast 18 Uhr und ich musste Schluss machen, auch wenn ich die Aufgabe nicht komplett geschafft hatte. Das gab mir ein ungutes Gefühl. So setzte ich mich entgegen meinen eigenen Vorsätzen am Montag mit rauchendem Kopf noch einmal an die Aufgabe. Ich verbrachte drei Stunden des Tages mit dem Lösen der Fragestellung.
Und tatsächlich: irgendwann entdeckte ich die richtige Defintion der partiellen Transposition im Vorlesungsskript und stellte fest, dass ChatGPT absoluten Müll fabriziert hatte. Ich löste die Aufgabe nach meinem eigenen Verständnis und konnte mich nun, wenn auch immer noch verunsichert, dem Lernen der restlichen Inhalte widmen. Mir blieben jetzt nur noch anderthalb Tage, um alle Inhalte zu verinnerlichen UND das letzte und schwerste Kapitel, die relativistische Quantenmechanik, anzuschauen. Dieses hatte ich nämlich, weil ich in den letzten Wochen nicht zur Uni gefahren war, noch gar nicht bearbeitet.

Umso nervöser saß ich den beiden Prüfern am Mittwoch gegenüber. Auf Englisch erklärte ich ihnen meine Aufgabenlösung und staunte nicht schlecht, als sie mir sagten, wie gut ich die Aufgabe gelöst hatte. Und da ich anscheinend so gut im Rechnen war, sollte ich an der Tafel live noch eine weiterführende Fragestellung bearbeiten. Ich wurde extrem nervös. Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte. Erst als die Prüfer begannen, die Schritte für mich aufzuschlüsseln, konnte ich sie ausführen und die Aufgabe lösen.
Viel Zeit blieb dann nicht mehr für weitergehende Fragen, weswegen man gleich zur relativistischen Quantenmechanik überging. Irgendwie stotterte ich aus dem Themengebiet, das ich mir noch tags zuvor schnell reingezogen hatte, ein paar Formeln zusammen und ging mit einer 1,0 aus der Prüfung. Was war hier passiert?! Das Fach, in dem ich im Bachelor fast durchgefallen war und das mir solche Bauchschmerzen bereitet hatte, sollte mein bestes sein?
Die Prüfer fragten mich noch, ob ich bei Ihnen im Fachbereich meine Masterarbeit schreiben wollte. Doch ebenso wie in der Festkörperphysik-Prüfung verneinte ich. Dies waren definitiv nicht meine Themenbereiche, auch wenn ich stolz darauf war, die Kurse so gut gemeistert zu haben. 2 von 4 erledigt.
It better be fun
Die nächste Prüfung bestand aus dem Auswendiglernen der Multimessenger-Astrophysik-Grundlagen und erwies sich als spannender als gedacht. Mir war vorher nicht bewusst gewesen, dass 2017 zum ersten Mal die Verschmelzung zweier Neutronensterne über Gravitationswellen und verschiedene elektromagnetische Strahlung beobachtet werden konnte. Was für eine enorme Informationsquelle das für Astrophysiker gewesen sein muss, die noch bis vor hundert Jahren nichts weiter tun konnten, als den Himmel bloß optisch zu betrachten.
Der Prüfungstag selbst verlief entspannt: Zwei Stunden mit der Bahn nach Golm, eine halbe Stunde Prüfung, zwei Stunden mit der Bahn zurück nach Bernau, dann etwas abspannen. 3 von 4 geschafft. Ich hatte erneut eine sehr gute Leistung erzielt und nun ein paar Stunden Ruhe, bevor am nächsten Tag Lernen für die letzte Prüfung anstand: Solarzellen-Physik. Mir blieben leider nur die Wochenenden für die Prüfung in anderthalb Wochen, da ich in der kommenden Woche – es war mittlerweile März geworden – ein Seminar in Potsdam hatte.
Ich hatte Angst vor diesem Seminar, oder besser gesagt: vor der Fahrerei, denn für die kommenden fünf Tage würde ich jeden Tag von 9 bis 17 Uhr auf dem Telegrafenberg in Potsdam sein. So stand ich am Montag um 6 Uhr auf, um kurz vor 7 Uhr den Bus zu nehmen, 8:38 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof zu sein und dort den Bus hoch zum Telegrafenberg knapp zu verpassen. Ich stiefelte also im Eiltempo den 96 m über dem Meeresspiegel gelegenen Berg nach oben.
Völlig verschwitzt, aber glücklich inmitten des grünen Berges, erreichte ich den „Wissenschaftspark Albert-Einstein“, auf dem ich bereits vor einem Jahr meine Klimageschichte-Prüfung vor zwei wahren Promis der Klimaforschung abgelegt hatte. Hier oben arbeiteten noch weitere Forscher des PIK – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Und mit einem hatte ich nun ein Seminar zu den Dynamiken des Klimasystems (auf Englisch natürlich).
Ein bisschen zu spät kam ich an, doch ich staunte nicht schlecht, dass unsere Vorlesungen in einer großen Kuppel des Michelson-Hauses stattfanden, in dessen Keller Albert A. Michelson (Nobelpreis 1907) 1881 seine bedeutsamen Messungen zur Relativbewegung der Erde gegen den hypothetischen Äther durchführte, deren Ergebnisse die Grundlage für Einsteins Relativitätstheorie wurden. Die Kuppel und die Terrasse des Gebäudes waren herrlich, sodass die lange Anfahrt hierher sich ein klein wenig mehr gelohnt hatte.
Ganz so herrlich war die Vorlesung nicht. Wenngleich der Professor wohl eine Ahnung hatte, wovon er erzählte – wir wussten es nicht. Ohne Skript und nur mit wenigen Randpunkten erklärte er Formeln und Zusammenhänge und es blieb an uns hängen, die Kernaussagen mitzuschreiben. Am Anfang noch meinte er: „It better be fun. Because we don‘t get paid enough for it not to be…“ (Es sollte Spaß machen. Denn wir werden nicht genug dafür bezahlt, dass es nicht so ist.)

Spaß hatte er allerdings am meisten. Gern driftete er erzähltechnisch ins Politische ab oder zu Kollegen, die er vor Jahren mal getroffen hatte. Es sei an uns, so meinte der Professor zum Ende der Woche, uns tiefergehender mit den Themen zu befassen, wenn wir gut in der Prüfung abschneiden wollten. Dieses Seminar sei bewusst sehr locker angelegt.
Sehr locker war auch die Betreuung unseres Arbeitsauftrags. Nach dem Vorlesungsteil am Vormittag bekamen wir jeden Tag nach dem Mittagessen drei Stunden Zeit, um in kleinen Gruppen an einem tiefergehenden Auftrag zu arbeiten, den wir dann am Freitag in einer zwanzigminütigen Präsentation vorstellen sollten. Zu Beginn waren wir ziemlich planlos, denn nur mithilfe einer Quelle sollten wir ein stationäres Klimamodell in ein dynamisches (also sich über die Zeit entwickelndes) umwandeln und die Ergebnisse simulieren.
Erst durch genaue Anweisungen des Professors und einer PhD-Studentin – wohlgemerkt am letzten Tag vor der Präsentation – gelang es uns, ein laufendes Modell zu simulieren. Viel befriedigender als der Abschluss des Auftrags war allerdings die Zusammenarbeit mit meinen Gruppenmitgliedern. Ich arbeitete mit einer Mexikanerin und einem Spanier zusammen, zwei aufgeschlossenen, jungen Menschen, mit denen ich gern die Mittagspausen verbrachte und mich über ihre Sicht auf Deutschland und die Welt austauschte.
Obwohl aus drei verschiedenen Ländern und drei verschiedenen Studiengängen, verstanden wir uns super, was die lange Arbeitszeit von 9 bis 17 Uhr verkürzte. Da ich an zwei Nächten außerdem bei einem Freund in Potsdam übernachten konnte, verflog die Zeit nur so und am Ende der Seminarwoche bereute ich trotz der schlechten Vorlesungen nicht, den Anfahrtsweg auf mich genommen zu haben. Die Prüfung hierzu würde ich später im September ablegen, da ich plante, erst dann das zweite zu diesem Modul gehörende Seminar zu besuchen. Jetzt stand also erst einmal nur noch eine Prüfung an und dann würde der Stress hoffentlich in ein paar Tagen vorbei sein.
Solarzellen und Chirurgie
Tatsächlich hatte ich in der darauffolgenden Woche massenhaft Zeit. Nur eben nicht so wie gedacht. Am Montag lernte ich noch den ganzen Tag und ignorierte die mittags aufkommenden Bauchkrämpfe. Ich hatte für die Solarzellen-Prüfung am kommenden Tag eine dreißigseitige Übersicht angelegt; und da ich das Thema sehr spannend fand, machte es fast Spaß, die Mechanismen und technischen Umsetzungen für Solarzellen auswendig zu lernen.
Gegen 17 Uhr fühlte ich mich gut vorbereitet. Ich legte nicht nur die Arbeit nieder, sondern legte mich auch aufs Sofa, denn mittlerweile waren die Bauchkrämpfe wirklich unangenehm geworden. Mein Zustand wurde über den Abend immer schlechter und am nächsten Morgen hatte ich einen unangenehmen, dauerhaften Druck im unteren Mittelbauch. Mir war klar, die Prüfung würde heute nicht stattfinden.
Ich fuhr also um 8 Uhr zum Arzt und schrieb noch im Wartezimmer eine kurze Mail an den Prüfer, der zum Glück die Prüfung einfach erst einmal aussetzte. Nach zwei Stunden Wartezeit wurde ich mit der Vermutung Blinddarmentzündung in die Notaufnahme geschickt. Ich packte also meine Tasche, ließ mich in die Notaufnahme fahren und verbrachte die nächsten fünf Stunden mit drei Ultraschalluntersuchungen und Warten. Sie nahmen mich stationär auf. Die eigentliche Prüfung war mittlerweile vergessen.
Am nächsten Tag bestätigte sich die Vermutung Blinddarmentzündung durch ein MRT. Ich wusste, das bedeutete eine Blinddarm-OP. Da diese noch am Nachmittag angesetzt wurde, konnte ich mich die nächsten sechs Stunden – auch wieder wartend – auf den bevorstehenden Eingriff gedanklich vorbereiten.
Ich erwachte am Abend von der Vollnarkose völlig verwirrt im Krankenhaus. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum bewegen. Als am nächsten Morgen der Arzt zu mir kam, um mir mitzuteilen, dass alles nach Plan verlaufen war, atmete ich auf. Und ich freute mich unheimlich auf das Frühstück, denn ich hatte in den letzten drei Tagen kaum etwas gegessen. Nach zwei Tagen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Die Prüfung wurde auf den 1. April verschoben, sodass ich genug Zeit hatte, mich in den nächsten zwei Wochen auszuruhen und wirklich einmal NICHTS zu machen.
Seitdem ist eine Woche vergangen. Das Nichtstun fällt schwer, doch in diesem Fall war es hilfreich, dass ich mich zunächst nur eingeschränkt bewegen konnte. Ich schrieb eine Liste mit Dingen, die ich gern in diesen zwei Wochen erledigen wollte. Kein Druck, nur Ideen. Vor allem wollte ich mal wieder an diesem Blog arbeiten.
Ihr habt vielleicht schon mitbekommen, dass ich seit meinem Studium fast nur noch in den Semesterferien veröffentliche. Innerhalb des Semesters beschäftigte das Studium mich immer so sehr, dass ich in der wenigen freien Zeit kaum noch Lust hatte, mich schon wieder zu konzentrieren. Dieses Semester war anders.
Während ich die letzten Jahre bewusst versucht hatte, der Uni nicht so eine große Bedeutung zuzuschreiben, hatte das Leben mich nun gezwungen, meine Aufmerksamkeit den anderen, wichtigen Aspekte des Lebens zuzuwenden. Vor allem meiner Gesundheit und der Unterstützung von Freunden und Familie. Meiner Lebenszeit.
In allen Bereichen lerne ich hinzu. Nach wie vor liebe ich die Physik, doch noch mehr mag ich mein freies Leben. Mittlerweile schaue ich mich nach Jobangeboten nach meinem Masterabschluss um und achte dabei vor allem darauf, dass ich genug Zeit für mich selbst habe. Im besten Fall kann ich weiterhin die Welt der Physik für euch ein bisschen verständlicher machen. Und wenn ich das nicht in meinem späteren Job tun kann, dann schreibe ich eben weiter in diesem Blog.

Mein Studium an der Uni Potsdam
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- Wirklich LEBEN in der Prüfungsphase – Von Höhen und Tiefen eines ersten Semesters (2022)
- Unialltag 2.0 – jetzt wird (hoffentlich) alles besser
- Unisemester 3 & 4 – Wenn die (Compton-)Wellenlänge stimmt
- Zwischen Uniwahnsinn und Fahrradfreuden – Semester 5 & 6
- Quanten, Kühe und Paläoklima – Ein Update zu meinem 7. Semester
- 4 Jahre Bachelorstudium – Ein würdiger Abschluss?
- Lohnenswerte Doppelbelastung – Von arbeitenden Studierenden in Potsdam 2022
- Von Lichtquanten und Sonnenbrand – Ein Einstieg in die Quantenphysik 2024
- Ausflug in die Welt der DPG 2021 – Physik, Journalismus und ich

